Rüüdiger Fasnächtler Beat Felder verstorben
Mach’s guet, Beat!
vereinigte
Mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer haben wir vom Tod von Beat Felder erfahren. Nach einer Herzoperation hat er sich viel zu früh von dieser Welt verabschiedet – still und doch mit jener Würde, die ihn zeitlebens auszeichnete.
Beat war ein Luzerner Original – ein kreativer Kopf, ein begeisterter Gestalter, ein Mensch mit Herz, Humor und unerschütterlichem Tatendrang. Schon in jungen Jahren prägte er das Stadtbild: ob mit dem Töffli, in der Disco oder im legendären Döschwo – Beat war immer dort, wo das Leben pulsierte.
Sein Herz aber gehörte der Fasnacht. Mit Leidenschaft, Ideenreichtum und rüüdiger Energie hat er die Luzerner Fasnacht über Jahrzehnte geprägt: bei den Ronfägern, am Guuggali, an der Guugger-Gala, in der Münzgasse, beim unvergesslichen JODU Fäscht oder mit den legendären Figuren Gisela & Ruedi – Beats Handschrift findet sich überall. Ebenso hat er während acht Jahren aktiv im Vorstand der Vereinigte mitgewirkt und die Vereinigte mitgeprägt.
Doch Beat war weit mehr als ein Fasnächtler. Als Präsident und 2. Bass des Jodlerklubs Luzern verband er Tradition und Moderne, organisierte die Jodelgala im Hotel Schweizerhof und schuf Begegnungen, die Herz und Heimat vereinten. Seine Buchdruckerei war Werkstatt, Treffpunkt und kreative Keimzelle zugleich – ein Ort, an dem Ideen geboren wurden, die Luzern bereicherten.
Beat Felder hat Spuren hinterlassen: in der Fasnacht, in der Stadt, in unseren Herzen.
Wir danken Dir, Beat, für Deine Lebensfreude, Deine Schaffenskraft und Deine positive Strahlkraft.
Mögen Dich nun in den neuen Höhen viele gute Schwingungen begleiten –
und möge Dein Lachen weiterhin durch die Gassen von Luzern klingen.
In stiller Trauer, die Vereinigte