Zunft zur Emme

Am 22. Mai 1984 um 20:03 Uhr wurde die Zunft zur Emme im Restaurant Gerliswil – kurz „G“ -gegründet. 12 Unentwegte haben die Gründerurkunde unterschrieben.

Die Zunft zur Emme ist ein politisch, konfessionell und wirtschaftlich unabhängiger Verein.

Die Zunft ist in Emmen/Emmenbrücke beheimatet und verfolgt im Wesentlichen folgende Ziele:

  • Pflege der Kameradschaft und der gegenseitigen Hilfe
  • Bescherungen in den gemeindeeigenen Seniorenheimen
  • Aktiv Teilnahme an der Emmer Fasnacht

ZUR HOMEPAGE

Rotsee Zunft Ebikon

Buno von Arx gilt als Initiant der Ebikoner Kinderfasnacht und gleichzeitig war er auch das finanzielle Rückgrat dieses Anlasses. Zur Seite standen ihm die beiden Ur-Fasnächtler Otto Bisch und Emil Bächler. Mit viel Enthusiasmus und mit grossem Einsatz organisierten sie nicht nur den Kinderumzug, sie entwarfen und bauten gleich selbst immer wieder attraktive Sujetwagen. Am Nachmittag des Güdisdienstag fand jeweils der Umzug durch das Dorf statt und – als fulminanter Abschluss – die Böögg-Verbrennung auf dem alten Schulhausplatz! Und schon von Anfang erhielten die Kinder den noch heute begehrten Gratiszobig.

Wohl auch wegen der rasanten Entwicklung der Gemeinde wurde die Organisation des beliebten Kinderumzuges immer schwieriger – auch in finanzieller Hinsicht. Ein Ende dieses schönen Brauches begann sich abzuzeichnen. Es war der umtriebige Lehrer und Sektionschef Arthur Wieland, der nun mit viel Elan nach Mittel und Wege suchte, um den Fortbestand der beliebten Kinderfasnacht auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Und so kam es zur Gründung der Fasnachtsgesellschaft Ebikon.

Die Gründungsversammlung fand am 19. Februar 1961 im Hotel Löwen statt. Unter der Leitung von Arthur Wieland diskutierten die 26 Teilnehmer einen ersten Statutenentwurf und bildeten einen provisorischen Vorstand, der bis zur offiziellen, ersten Generalversammlung im Oktober 1961 die hierfür notwendigen Vorbereitungen an die Hand zu nehmen hatte. Es waren dies: Arthur Wieland (Präsident), Josef Burkart (Säckelmeister), Albert Vonwyl (Tintenknecht), Emil Bächler (Bauherr), Otto Bisch (Archivar) und die Beisitzer Bruno von Arx und Markus Koch.

Zitat aus dem ersten Protokoll: „Zum Abschluss der Versammlung richtete Bruno von Arx ein herzliches Dankeswort an die Versammelten und vergoss Freudentränen darüber, dass seine Ideen endlich eine so herrliche Verwirklichung gefunden hatte.“

Nach einer ausserordentlichen Generalversammlung am 1.Sept 1961 fand dann am 22. Oktober 1961 im Restaurant Bahnhof mit 34 Mitgliedern die erste ordentliche Generalversammlung statt. Der provisorische Vorstand wurde bestätigt, ergänzt mit Emil Brunner als zusätzlichem Beisitzer.

Bruno von Arx wurde zum ersten Ehrengesellschafter erkoren und Emil Brunner als Emil I zum ersten Gesellschaftsvater gewählt. Und gleich anschliessend bewilligte die GV den Betrag von Fr. 1’200.- für die Anschaffung einer „stattlichen Kette“ als sichtbares Zeichen der Macht und Würde des jeweiligen Gesellschaftsvaters. Dank einer spontanen Spende von Fr. 200.- seitens eines Mitgliedes konnte die Kasse wieder etwas entlastet werden!

Die Fasnachtgesellschaft ist in Form eines Vereins organisiert, der politisch nicht aktiv und konfessionsneutral ist. Die Gesellschaft bezweckt den Erhalt und die Förderung des Fasnachtsbrauches und insbesondere die Erhaltung der Kinderfasnacht am Güdisdienstag. Im Weiteren wird die Geselligkeit gepflegt, als Grundlage für eine gute Zusammenarbeit der Mitglieder.

ZUR HOMEPAGE

Galli-Zunft Kriens

Die ersten Bestrebungen, eine Brauchtumsgesellschaft zu gründen, datieren gemäss der Chronik der Zunft aus dem Jahre 1912. Ein paar Fasnächtler wollten einen Umzug in Kriens durchführen und fanden sofort bei den Krienser Vereinen Unter-stützung. Fuhrhalter Heggli stellte seinen ganzen Wagenpark zur Verfügung und am Güdis-Dienstag den 20. Februar 1912 konnten die vielen Zuschauer den ersten Umzug mit 21 Nummern beklatschen. Der auf der Gemeindekanzlei deponierte Gewinn sollte für eine zukünftige Zunft verwendet werden. Der Ausbruch des 1.Weltkrieges und die darauf folgenden Jahre der sozialen Kämpfe und Krisen zerrütteten das fröhliche und gesellige Leben auch in Kriens. Nach dem Krieg keimte die Idee einer Fasnachtsgesellschaft wieder auf. Nach einer Orientierungsversammlung mit allen Krienser Vereinen im Februar 1921 wurde unter dem Motto „ Nach erfüllter Pflicht, ehrliches Streben, nach Sonne und Licht, im Menschen leben“, am 22. 2. 1922 die Galli-Zunft Kriens gegründet. Im ersten Zunftjahr traten 37 Mitglieder ein und auch neun Kollektivmitglieder waren bei der Gründung dabei: Alpenclub, Feldmusik, Männerchor, Gewerbeverein, Orchesterverein, Schützengesellschaft, Veloclub, Turnverein und Arbeitermännerchor.

Viel zu reden gab noch vor der Gründung der Name, weil aus kirchlichen und konservativen Kreisen der Name als Profa-nierung empfunden wurde, als Entweihung des kirchenheiligen Gallus. Der Name Galli geht aber auf das alte Krienser Geschlecht Galli zurück. Einer der berühmtesten Vertreter dieses Namens war der Gemeindeammann Rüttimann-Galli, genannt Murgalli, welcher als erster Maskenschnitzer oder Maskensammler galt und viel zum Brauchtum in Kriens beige-tragen hat. Erwähnenswert ist sicher die Tatsache, dass zu Gründungsmitgliedern auch Frauen zählten. (Ab 2. Weltkrieg fehlen Frauen auf den Mitgliederlisten).
ZUR HOMEPAGE

Zunft zum Dünkelweiher

Die Geburt der An der Versammlung vom 16. Januar 1939 gründeten im Restaurant Klosterhof einige entschlossene Fasnächtler aus dem Obergrundquartier die Zunft zum Dünkelweiher.

Ursprünglich wollte man der Vereinigung den offiziellen Namen einer „Festtubel-Gesellschaft von Luzern“ geben. Kurz vor der Gründungsversammlung wurde der Name geändert in „Fasnachts-Gesellschaft Tünkel-Weiher Luzern“ und bei der ersten Statuten-Revision am 16. Dezember 1950 erhielt der Verein den Namen „Fasnachtszunft Dünkel-Weiher, Luzern“.

Am 6. Januar 1984, bei einer Totalrevision der Statuten gab man der Zunft die heute gültige Bezeichnung „Zunft zum Dünkelweiher Luzern.
ZUR HOMEPAGE

Zunft an der Reuss Luzern

Die Zunft an der Reuss wurde im Untergrundquartier als eine Vereinigung Gleichgesinnter zur Pflege der echten Kameradschaft und Gemütlichkeit gegründet. Es fanden sich im damaligen Restaurant Lädeli (1933 -1961 = Lädeli-Zunft) Leute zusammen, die gerade aufgrund der äusseren Wirren beschlossen, eine Zunft zu gründen. An einer ausserordentlichen Generalversammlung im November 1961 wurde der neue Name der Zunft „Zunft an der Reuss“ geboren.

ZUR HOMEPAGE

Mättli-Zunft Littau

Die Mättli-Zunft wurde im Jahre 1967 gegründet.

Einige fasnachtsverrückte haben im Restaurant Matt in Littau die Zunft gegründet. Daher auch der Name „Mättli-Zunft“. Zweck der Mättli-Zunft Littau besteht zur Hauptsache in der Förderung und Erhaltung des Brauchtums Fasnacht, in der Gemeinde Littau und Reussbühl. Zudem unterstützt die Mättli-Zunft wohltätige Organisationen.

Diverse Besuche im Alterszentrum Staffelnhof, Kindergärten, Aktives Alter, geschützte Werkstätte und Wohnheime sowie die Pflege der Kameradschaft und Geselligkeit unter den Mitglieder gehört ebenso zu den Haupttätigkeiten der Mättli-Zunft.

Die Mättli-Zunft besteht aus Aktivmitglieder, dem Zunftmeister, Altzunftmeister. Altzünftler sowie Frei- und Ehrenmitglieder.
Der Zunftmeister wird jährlich, in geheimer Wahl, durch die Generalversammlung am letzten Freitag im April gewählt. Die Geheimhaltung wir am Bot am letzten Samstag im November aufgelöst. Wählbar sind sämtliche Aktivmitglieder der Mättli-Zunft. Die Zahl der Aktivmitglieder ist auf 50 beschränkt. Altzunftmeister, Altzünftler und Ehrenmitglieder zählen nicht zum Aktivbestand, bleiben aber immer Mitglieder der Mättli-Zunft. Die Amtsübernahme erfolgt anlässlich der Inthronisation welche am ersten Samstag im Januar des neuen Jahres stattfindet.

ZUR HOMEPAGE

Egli-Zunft Horw

Am 10.März 1978 wurde die Egli-Zunft Horw gegründet. Ins Leben gerufen von geselligen Horwern, zur Förderung und Pflege gegenseitiger Beziehungen und kollegialem Gedankenaustausch. Im Vordergrund standen und stehen immer noch der Erhalt der Horwer Fasnacht, und die Organsiation der Horwer Chilbi im September.

Wir freuen uns über ihren Besuch auf unserer Webseite. Diese Informationsplattform gibt ihnen einen Einblick was bei uns alles so läuft, und geboten oder durchgeführt wird. Möchten sie dabei sein ?

Wird freuen uns über flotte, neue Zunftkandidaten, die auch gerne mal mit anpacken.

ZUR HOMEPAGE

Ameisi Zunft Rothenburg

Im Jahr 1982 wurde die Ameisi Zunft Rothenburg mit 15 Mitgliedern in einer Jagdhütte geründet. Zwischenzeitlich zählen wir mehr als 40 Mitglieder. Nebst der Förderung der Fasnacht in Rothenburg pflegen wir die Geselligkeit, Kameradschaft und Wohltätigkeit.

Der Name der Ameisi Zunft geht auf Legenden zurück: So berichtet die Rothenburger Chronik von Söldnern im Dienste von Papst Julius II, die abends in ihren roten Uniformen in der Stadt Luzern ausgingen und wegen ihres emsigen Treibens als „roti Ameisi“ betitelt wurden. Aus anderen Überlieferungen geht hervor, dass die Rothenburger bereits im Mittelalter für ihren Fleiss, ihre Emsigkeit – wie man sie von Ameisen kennt – bis nach Luzern bekannt waren. So marschierte am Luzerner Zentariums-Umzug von 1532 auch eine Delegation Rothenburgs in roten Ameisi-Gewändern mit.

Jedes Jahr wird als Repräsentant der Ameisi Zunft ein Zunftmeister gewählt. Begleitet durch seinen Weibel führt er durch die Rothenburger Fasnacht. Zu seinen Aufgaben gehören verschiedene Wohltätigkeitsbesuche im Alters- und Pflegeheim Fläckematte, im landwirtschaftlichen Alters- und Wohnheim Hermolingen, bei der Kindergarten- und Schul-Fasnacht sowie bei der Senioren-Fasnacht.

Die Ameisi Zunft Rothenburg verfügt über eine eigene Zunftmusik wie auch einen Zunftchor. Im weiteren wird jedes Jahr die Fasnachts-Zeitschrift „Ameisi-Bronz“ in Eigenregie erstellt und in den Rothenburger Geschäfte gratis abgegeben.

ZlUR HOMEPAGE

Zunft zu Safran

Die Zunft wurde um 1400 als Vereinigung der Krämer gegründet. Durch die Handwerker-zusammenschlüsse im 16. und 17. Jahrhundert sowie ihrem damaligen Gewürzmonopol und der eigenen Pulverstampfe erlangte die „Gesellschaft zum Fritschi und zum Safran“ beachtliches Ansehen und Reichtum. Das Zunfthaus an der Reuss (Teil des heutigen Hotel des Balances) wurde 1836 verkauft, aus dem Erlös zeichnete die Safranzunft Aktien der neugegründeten Stadttheater AG.

Seit 1922 dient der von der Stadt gemietet und von der Zunft ausgebaute Nölliturm als Zunftlokal. Die Safranzunft zählt heute ca. 450 Mitglieder und wird vom Zunftmeister (gleichzeitig Fritschivater) und sieben Zunfträten geleitet. Das Jahres-BOT wählt die Neuzünftler, welche die Kriterien Stadtbürger von Luzern mit einer politisch gutbürgerlichen Gesinnung erfüllen müssen.

Noch heute fährt der Fritschiwagen am SchmuDo – gemäss alter Tradition – dreimal um den Fritschibrunnen herum. Es soll eine Ehrenbezeugung an den hier begrabenen Bruder Fritschi sein, der mit seiner Gemütlichkeit als beliebtester Luzerner die Fasnacht in unserer Stadt während Jahrhunderten prägte. Der Bruder Fritschi stellt mit der Fritschene eine Symbolfigur/Legende der Zunft zu Safran dar.

ZUR HOMEPAGE